Kompetenzen nach Rolle

Kompetenzen für die akademische Forschung

Entdecken Sie die Kernkompetenzen wissenschaftlich Forschender: von Literaturrecherche und Forschungsdesign über Datenanalyse und Antragstellung bis zu Peer Review und Wissenstransfer.

  • 5M+Kompetenzen und technische Tools, die Fachleute weltweit auf MuchSkills hinterlegt haben
  • 22+Die wichtigsten Kompetenzen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ermittelt auf MuchSkills
  • 107%Höhere Wahrscheinlichkeit, Talente passgenau einzusetzen: kompetenzbasierte Organisationen im Vergleich zu klassisch rollenbasierten (Deloitte)

Forschungsdesign, Datenanalyse, Antragstellung, wissenschaftliches Schreiben, Peer Review und Wissenstransfer. Die meisten Institute haben alle 6 Kompetenzen irgendwo im Haus, wissen aber nicht, wer sie mitbringt. Starke interne Kandidatinnen und Kandidaten werden dadurch übersehen, und Weiterbildungen setzen an den falschen Lücken an.

Nach der Einstellung verschwindet der Lebenslauf von Forschenden in der Ablage, und ihre Mitarbeitergespräche bleiben vertraulich. Einen aktuellen Überblick über ihre Kompetenzen hat deshalb niemand. Dieser Leitfaden liefert HR, Personalentwicklung und Führungskräften im Recruiting die Kategorien, Niveaustufen und Zertifizierungen, um ein Kompetenzmodell für Forschende aufzubauen. Forschende selbst können damit planen, was sie als Nächstes lernen möchten.

Welcher dieser 6 Kompetenzbereiche fehlt in Ihrem Team?

Soft Skills, auf die es in der akademischen Forschung ankommt

  • ProblemlösungForschung heißt, an Problemen zu arbeiten, die noch niemand gelöst hat. In der MuchSkills-Analyse von 2026 mit 100.000 Fachkräften lag Problemlösungskompetenz vorn: Auf keinen anderen Soft Skill verlassen sich Berufstätige so sehr.
  • Kritisches DenkenGute Forschende hinterfragen ihre eigenen Daten, bevor Gutachtende die Gelegenheit dazu bekommen.
  • ResilienzFachartikel werden abgelehnt, Förderanträge werden nicht bewilligt. Wer in der Forschung vorankommt, überarbeitet und reicht erneut ein.
  • ZusammenarbeitGeförderte Forschung entsteht meist in Teams über mehrere Institutionen und Länder hinweg. Mit einem einzelnen Lebenslauf wirbt man selten erfolgreich Fördermittel ein.
  • Klare KommunikationEin Forschungsergebnis wirkt nur, wenn Fördergeber, Studierende und politische Entscheidungsträger es verstehen.
  • EmpathieBetreuung, Interviews und die Arbeit mit Studienteilnehmenden: All das setzt voraus, Menschen zu verstehen. Auch im MuchSkills-Bericht 2026, für den 100.000 Fachkräfte ausgewertet wurden, stand Empathie ganz oben.

Worin sich Nachwuchsforschende und etablierte Forschende unterscheiden

Junior

  • Führt festgelegte Analysen in R, Python oder SPSS für eine Studie durch, die jemand anderes konzipiert hat.
  • Erstellt Entwürfe für Literaturübersicht und Methodenteil, während die Betreuerin oder der Betreuer die Argumentation mitgestaltet.
  • Schreibt Teile von Förderanträgen, meist den Methoden- oder den Finanzteil.
  • Hält Konferenzvorträge und beginnt, Gutachten für Fachzeitschriften zu verfassen.

Senior

  • Legt die Forschungsagenda fest und konzipiert Studien, die auf die Prioritäten der Fördergeber eingehen.
  • Übernimmt als Principal Investigator die Federführung bei Anträgen und verantwortet Budget, Team und Projektergebnisse.
  • Betreut Promovierende und Postdocs und fördert ihre Kompetenzen gezielt.
  • Prägt das Fachgebiet durch Herausgebertätigkeiten, Gutachtergremien und Politikberatung.

Kompetenzen von Forschenden in der gesamten Organisation erfassen

Die meisten Kompetenzmatrizen sind nach wenigen Monaten veraltet. HR erstellt die Matrix, muss dann allen hinterherlaufen, damit sie sie ausfüllen, und lässt es irgendwann bleiben. In HR-Plattformen großer Unternehmen liegt die Profilvollständigkeit meist bei 20 bis 40 %. MuchSkills geht den umgekehrten Weg: Wenn Forschende ihre Profile selbst verantworten, kommen die Daten von allein. Alle tragen ihre Methoden, Tools und Zertifizierungen selbst ein, denn das Profil ist ihr eigener Karrierenachweis. Kundenübergreifend liegt die Profilvollständigkeit meist zwischen 70 % und dem hohen 80-Prozent-Bereich.

So funktioniert das in der Praxis: Ein Forschungsreferat hat beispielsweise 10 Tage Zeit, um einen Antrag auf die Beine zu stellen. Benötigt werden eine Person für die quantitative Leitung mit R und Bayes-Statistik, jemand mit aktuellem GCP-Zertifikat und jemand mit Erfahrung in der Wissenschaftskommunikation. Ohne Kompetenzmatrix heißt das, jede Abteilungsleitung per E-Mail anzuschreiben. Mit einer Matrix filtert das Referat nach Kompetenz, Niveau und Zertifizierung und erhält eine Liste mit Namen. Betreuende nutzen dieselben Daten in Entwicklungsgesprächen, und so werden aus Lücken Weiterbildungspläne.

Die Bibliothek umfasst über 9.700 Zertifizierungen, über 12.000 Tech-Skills und 20.000 branchenspezifische Kompetenzen. Forschende wählen also aus dem Bestand, statt eigene Begriffe einzutippen. Personenbezogene Daten werden DSGVO-konform in der EU gehostet und nie für das Training von KI-Modellen Dritter genutzt. Die Plattform läuft innerhalb weniger Tage. Zu den Kunden von MuchSkills zählt unter anderem die Universität Basel.

Höegh Autoliners mit SAP SuccessFactors: Die Zahl der angegebenen Kompetenzen pro Mitarbeitendem stieg nach Einführung von MuchSkills von einem Branchenwert von 3 bis 5 auf 54.

Häufig gestellte Fragen

Welche Kompetenzen brauchen wissenschaftlich Forschende?

Wissenschaftlich Forschende brauchen Kompetenzen aus 6 Bereichen: Forschungsdesign und Methoden, Datenanalyse und Statistik, Forschungsdatenmanagement, Antragstellung, wissenschaftliches Schreiben und Peer Review sowie Lehre und Wissenstransfer. Tools wie R, Python, SPSS, NVivo und Zotero fallen in diese Bereiche. Soft Skills sind genauso wichtig, vor allem Problemlösung, kritisches Denken, Resilienz, Zusammenarbeit und klare Kommunikation.

Welche Kompetenzen sind in der akademischen Forschung am gefragtesten?

Am gefragtesten sind bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Datenanalyse mit R oder Python, das Schreiben von Förderanträgen, Forschungsdatenmanagement und Open-Science-Praxis. Forschungsförderer und Fachzeitschriften erwarten zunehmend FAIR-Daten, reproduzierbaren Code in Git und einen Datenmanagementplan. Bei Senior-Positionen heben sich diejenigen ab, die sowohl Fördermittel einwerben als auch ein Team durch die Analyse führen können.

Wie erstellt man eine Kompetenzmatrix für wissenschaftlich Forschende?

Eine Kompetenzmatrix für Forschende lässt sich in 4 Schritten erstellen. 1: Listen Sie die Kompetenzkategorien und die Tools auf, die in Ihrer Forschung zum Einsatz kommen. 2: Legen Sie Kompetenzstufen fest, etwa eine Skala von 1 bis 9 für die praktische Kompetenz. 3: Bitten Sie die Forschenden, ihre Profile selbst auszufüllen, einschließlich Zertifizierungen. 4: Besprechen Sie Lücken mit den Betreuenden und planen Sie Weiterbildungen. Führen Sie die Matrix in einem Tool, das Forschende selbst aktualisieren, nicht in einer Tabellenkalkulation.

Welche Zertifizierungen sind für wissenschaftlich Forschende sinnvoll?

Welche Zertifizierungen für Forschende sinnvoll sind, hängt vom Fachgebiet ab. In der klinischen und Gesundheitsforschung braucht man oft Good Clinical Practice (GCP) und das Human-Subjects-Training des CITI Program. Forschende, die lehren, haben mitunter ein Advance HE Fellowship oder ein PGCert in Higher Education. Im Forschungsmanagement absolvieren manche PRINCE2 oder qualifizieren sich als Certified Research Administrator. Eine Kompetenzmatrix zeigt, wer welche davon hat.

Wie hält man Kompetenzdaten von Forschenden aktuell?

Kompetenzdaten von Forschenden bleiben aktuell, wenn die Forschenden ihre Profile selbst verantworten und etwas davon haben, etwa einen sichtbaren Entwicklungspfad oder die Chance, für Anträge gefunden zu werden. Genau auf diesem Prinzip baut MuchSkills auf. Alle halten ihre Kompetenzen und Zertifizierungen selbst auf dem neuesten Stand, und die Profilvollständigkeit liegt kundenübergreifend meist zwischen 70 % und dem hohen 80-Prozent-Bereich. Mit jährlichen Umfragen bleiben die Daten dagegen selten lange aktuell.

Kompetenzen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unternehmensweit erfassen

Sehen Sie, wer welche Kompetenzen auf welchem Niveau hat und wo Lücken bestehen. Alles in einer Live-Ansicht, die auf Ihrem HRIS aufsetzt.

Kompetenzmatrix

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