Kompetenzen nach Rolle
Kompetenzen für Fachkräfte in der Architektur
Entdecken Sie die Kompetenzen für Fachkräfte in der Architektur: von Raumgestaltung und BIM-Modellierung über Bauvorschriften und Bedarfsklärung mit dem Auftraggeber bis hin zu Nachhaltigkeitsstandards und Projektabwicklung.
- 5M+Kompetenzen und technische Tools, die Fachkräfte weltweit in MuchSkills angegeben haben
- 26+Kompetenzen, die in MuchSkills für Fachkräfte in der Architektur als besonders wichtig gelten
- 107%Höhere Wahrscheinlichkeit, Talente wirksam einzusetzen: kompetenzbasierte Organisationen im Vergleich zu klassisch rollenbasierten (Deloitte)
Die meisten Büros wissen nicht, wo sie dünn besetzt sind: Entwurf, BIM, Vorschriften, Nachhaltigkeit, Detailplanung oder Projektabwicklung. Nehmen Sie die Soft Skills dazu, erfassen Sie alle 6 Bereiche, und das Rätselraten hat ein Ende.
Ist ein Rollenprofil vage, scheint jede Bewerbung zu passen. Mit diesem Leitfaden legen Sie klare Maßstäbe für Architekten und Bautechniker fest, im Recruiting wie in der Weiterbildung.
Basierend auf Kompetenzen, die Menschen tatsächlich mitbringen: über 100.000 in MuchSkills erfasste Fachkräfte.
Zentrale Kompetenzbereiche für Fachkräfte in der Architektur
Entwurf und Raumplanung
Weiß niemand, wer hier am stärksten ist, gehen Angebote mit einem Team raus, das gerade so reicht.
- Konzeptentwurf
- Raumplanung
- Kubaturstudien
- Standortanalyse
- Freihandskizzen
- inklusives Design
- Städtebau
BIM und digitales Planen
Bewerten Sie die Tool-Kenntnisse nach Niveau, dann finden Sie Ihre besten Revit- oder Grasshopper-Profis in Minuten, statt sich im ganzen Büro durchzufragen.
- Autodesk Revit
- AutoCAD
- Graphisoft Archicad
- Rhino
- Grasshopper
- SketchUp
- Navisworks
- Enscape
- Autodesk Certified Professional in Revit for Architectural Design
- ISO 19650 BIM certification
Genehmigungsplanung, Vorschriften und Normen
Ein Auftraggeber fragt, wer die CDM-Pflichten abdeckt. Belegen Sie es in Minuten statt in Tagen.
- Bauanträge
- genehmigungsfreie Vorhaben
- Approved Documents der Building Regulations
- Brandschutzkonzept
- Barrierefreiheitsstandards
- International Building Code
- Pflichten als Principal Designer nach CDM 2015
Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit von Gebäuden
Mit diesen Kompetenzen gewinnt man heute Ausschreibungen. Behalten Sie also im Blick, wer sie hat und wann welches Zertifikat abläuft.
- passives Design
- Energiesimulation
- CO2-Bilanzierung über den gesamten Lebenszyklus
- Überhitzungsanalyse
- Sanierungsplanung
- CO2-arme Materialien
- LEED AP BD+C
- BREEAM Assessor
- Certified Passive House Designer
- WELL AP
Ausführungs- und Detailplanung
Hier wird aus einem Entwurf etwas Baubares, und hier entscheidet sich, ob es auf der Baustelle Probleme gibt oder nicht.
- Detailplanung
- Planung der Gebäudehülle
- Leistungsbeschreibung nach NBS
- Tragwerkskoordination
- TGA-Koordination
- Kollisionsprüfung
- Ausschreibungsunterlagen
Projektabwicklung und Vertragsmanagement
Bei erfahrenen Neuzugängen zählen Terminplan, Honorar und Vertrag genauso viel wie der Entwurf.
- RIBA Plan of Work 2020
- Honorar- und Ressourcenplanung
- JCT-Vertragsabwicklung
- Koordination des Planungsteams
- Baustellenbegehungen
- Risikosteuerung
- ARB registration
- RIBA Chartered Membership
- NCARB Certificate
- PMP
Soft Skills, auf die es bei Fachkräften in der Architektur ankommt
- Bedarfsklärung mit dem AuftraggeberEine gute Bedarfsklärung verhindert späte Änderungen. Achten Sie also auf Menschen, die herausfinden, was der Auftraggeber braucht, nicht nur, was er verlangt.
- ProblemlösungBudget, Grundstück, Vorschriften und Entwurf kollidieren bei jedem Projekt, und Problemlösung steht im MuchSkills-Bericht 2026 über 100.000 Fachkräfte ganz oben.
- EmpathieEbenfalls ganz oben in diesem Bericht, denn Architekten planen für Bewohner und Schulkinder, die einen Raum nutzen werden, den sie noch nie gesehen haben.
- Visuelle und sprachliche KommunikationEin Entwurf muss bei der Baubehörde, beim Bauunternehmen und beim Auftraggeber überzeugen, und zwar jeweils in einer anderen Zeichnung.
- Interdisziplinäre ZusammenarbeitIngenieure, Kostenplaner und Bauunternehmen prägen das Gebäude mit, und die Architektin oder der Architekt muss Menschen koordinieren, die ihr oder ihm nicht unterstellt sind.
- Urteilsvermögen bei ZielkonfliktenKostenoptimierung und späte Änderungen erzwingen schwierige Entscheidungen, und gutes Urteilsvermögen schützt, worauf es im Entwurf ankommt.
Was Junior- und Senior-Fachkräfte in der Architektur unterscheidet
Junior
- erstellt Zeichnungen, Modelle und Visualisierungen in Revit oder Archicad nach Vorgaben anderer.
- prüft Entwürfe unter Anleitung einer erfahreneren Fachkraft darauf, ob sie den Vorschriften entsprechen.
- arbeitet in 1 oder 2 RIBA-Leistungsphasen, meist in der Entwurfsentwicklung oder der technischen Planung.
- arbeitet meist im Büro und hat wenig direkten Kontakt zu Auftraggebern oder Bauunternehmen.
Senior
- führt die Bedarfsklärung mit dem Auftraggeber und gibt ab Phase 1 die gestalterische Richtung vor.
- verantwortet die Genehmigungsstrategie, regulatorische Risiken und die Pflichten als Principal Designer.
- steuert das Projekt von der Bedarfsklärung bis zur Übergabe, einschließlich Honorar, Terminplan und Vertrag.
- fördert Nachwuchskräfte und entscheidet, wer für welches Projekt bereit ist.
So erfassen Sie die Kompetenzen Ihrer Architekturfachleute im ganzen Unternehmen
In den meisten Büros stecken die Kompetenzen in den Köpfen: Wer ist stark in Revit, wer hat den letzten Widerspruch im Genehmigungsverfahren betreut, wer hat das Passivhausprojekt gemacht? Das funktioniert, bis eine Ausschreibung mit 48 Stunden Frist hereinkommt oder die einzige Person, die es wusste, das Büro verlässt. Eine Kompetenzmatrix bündelt die 6 oben genannten Bereiche in einer gemeinsamen Ansicht, bewertet nach Niveau, sodass Sie die richtigen Leute finden, ohne sich im Büro durchzufragen.
Ein Praxisbeispiel: Ein Büro bewirbt sich um die Sanierung einer Schule, für die Passivhaus-Erfahrung und ein durchgängiger BIM-Workflow nötig sind. Die Leitung der Ressourcenplanung filtert in MuchSkills nach Certified Passive House Designer, fortgeschrittenen Revit-Kenntnissen und Sanierungsplanung, außerdem nach Leuten, die gern an Sanierungen arbeiten möchten. Innerhalb von Sekunden ist klar, wer passt und wo die Lücke ist. Verlangt die Ausschreibung Lebensläufe, erstellt CV Inventory zugeschnittene Lebensläufe aus denselben aktuellen Kompetenzen und Zertifikaten.
Eine Kompetenzmatrix bringt nur etwas, wenn sie aktuell bleibt. Tabellen veralten, weil sich niemand dafür zuständig fühlt. In MuchSkills halten Architektinnen und Architekten ihre Profile selbst aktuell, denn das Profil zeigt ihnen ihren Entwicklungsweg. Die Vollständigkeit der Profile liegt bei Kunden typischerweise zwischen 70 % und dem oberen 80er-Bereich.
Intellect EU: „Schluss mit dem Tabellenchaos bei über 200 Mitarbeitenden.“
TBS: „Zeitaufwand für die Personalplanung um 60 % gesenkt.“
Harald Pihl: „90 % mehr Klarheit über die Kompetenzen im Team und die Projektbereitschaft.“
Bewertung von 5,0 auf Capterra. In der Everest Group Skills Intelligence Platforms PEAK Matrix® 2025 und 2026 jeweils als Major Contender eingestuft.
Häufig gestellte Fragen
Welche Kompetenzen brauchen Fachkräfte in der Architektur?
Fachkräfte in der Architektur brauchen Kompetenzen in 6 Bereichen: Entwurf und Raumplanung, BIM-Tools wie Revit und Archicad, Genehmigungsplanung und Bauvorschriften, Nachhaltigkeit, Detailplanung sowie Projektabwicklung. Soft Skills sind genauso wichtig. Bedarfsklärung mit dem Auftraggeber, Problemlösung, Empathie, Kommunikation und Zusammenarbeit entscheiden darüber, ob ein guter Entwurf Genehmigung, Kostendruck und Bauausführung übersteht.
Welche Kompetenzen sind bei Fachkräften in der Architektur am gefragtesten?
Die gefragtesten Kompetenzen von Architekturfachleuten sind BIM (Revit, Archicad und Workflows nach ISO 19650), Nachhaltigkeitskompetenzen wie CO2-Bilanzierung über den gesamten Lebenszyklus, Energiesimulation und Sanierungsplanung sowie Kenntnisse in Gebäudesicherheit und Brandschutzvorschriften. In Senior-Rollen kommen Vertragsabwicklung und Honorarmanagement dazu. Welche Mischung passt, hängt von Ihren Sektoren ab. Prüfen Sie sie deshalb anhand der Ausschreibungen, die Sie gewinnen.
Welche Zertifizierungen sollten Fachkräfte in der Architektur haben?
Am Anfang steht die Berufszulassung: ARB-Registrierung und RIBA Chartered Membership in Großbritannien bzw. die Zulassung auf Bundesstaatsebene und das NCARB Certificate in den USA. Je nach Tätigkeitsfeld Ihres Büros sinnvoll sind außerdem Autodesk Certified Professional in Revit, eine BIM-Zertifizierung nach ISO 19650, LEED AP BD+C, BREEAM Assessor, Certified Passive House Designer und WELL AP.
Wie erstelle ich eine Kompetenzmatrix für Fachkräfte in der Architektur?
So erstellen Sie eine Kompetenzmatrix für Architekturfachleute: Legen Sie Ihre Kompetenzkategorien fest, benennen Sie für jede die Kompetenzen und Zertifikate und definieren Sie pro Rolle das erwartete Niveau, von Junior bis Senior. Lassen Sie alle ihre Kompetenzen selbst einschätzen und die Führungskräfte die Einschätzungen prüfen. Gleichen Sie das Ergebnis anschließend mit anstehenden Projekten ab, um Lücken aufzudecken. MuchSkills stellt Ihnen das als stets aktuelle, gemeinsam genutzte Kompetenzmatrix bereit.
Wie halte ich eine Kompetenzmatrix für die Architektur aktuell?
Eine Kompetenzmatrix für die Architektur bleibt aktuell, wenn die Menschen, die darin erfasst sind, sie selbst pflegen. In MuchSkills aktualisieren Architektinnen und Architekten ihre Profile selbst. Da die Profile ihnen ihren Entwicklungsweg zeigen, haben sie auch einen Grund, sie aktuell zu halten. Die Vollständigkeit der Profile liegt bei Kunden typischerweise zwischen 70 % und dem oberen 80er-Bereich, und die Plattform lässt sich mit HRIS-Systemen wie Workday, Personio und BambooHR synchronisieren.
Kompetenzen für Fachkräfte in der Architektur unternehmensweit erfassen
Sehen Sie, wer welche Kompetenzen auf welchem Niveau hat und wo Lücken bestehen. Alles in einer Live-Ansicht, die auf Ihrem HRIS aufsetzt.

Aino L.
Omar S.
Petra N.
Tomás R.