Covid-19: Innovationen, Erfindungen und Verhaltensänderungen, die wohl bleiben werden

In ein paar Jahrzehnten fragen uns unsere Enkelkinder vielleicht, wie uns die Pandemie von 2020 getroffen und wie sie unser Leben verändert hat.
Ganz sicher werden wir uns dann an die tiefe Traurigkeit erinnern, die uns erfasste, als wir erfuhren, dass weltweit Tausende Menschen gestorben waren, ohne dass ihre Liebsten bei ihnen sein konnten. Wir werden an die Angst denken, uns als Nächste mit dem Virus anzustecken, an das Gefühl der Isolation, als wir in den eigenen vier Wänden ausharrten, bis man wieder gefahrlos vor die Tür gehen konnte, an die Bestürzung über die immer weiter steigenden Jobverluste, an die Reiseverbote, an die Mühen von Wanderarbeitern und Touristen, nach Hause zu gelangen, und an die empörend chaotische und taktlose Reaktion etlicher Staats- und Regierungschefs.
Doch das ist nicht alles, wovon wir unseren Enkelkindern erzählen werden. Wir werden ihnen auch erzählen, wie viele ganz normale Menschen, darunter Beschäftigte im Gesundheitswesen, Unternehmer, Aktivisten, Künstler, Wissenschaftler, Programmierer und Entwickler, Schüler und Lehrkräfte, Musiker, Rentner, Flugpersonal sowie Inhaber kleiner und großer Unternehmen, auf ihre eigene, bescheidene Weise zusammenarbeiteten, um den von Covid-19 Betroffenen die Last zu erleichtern und langfristige Lösungen für die Probleme zu finden, vor die uns die Pandemie gestellt hatte.
Vielleicht erzählen wir ihnen, dass Dinge, die 2050 selbstverständlich sind, etwa der Fußtüröffner, mit dem sie Türen in öffentlichen Toiletten öffnen, erst während der großen Pandemie weite Verbreitung fanden; dass es früher in den meisten westlichen Ländern üblich war, sich bei jeder Begrüßung und Verabschiedung die Hand zu geben; dass Oma den antiken Hakenschlüsselanhänger, mit dem sie bis heute Schubladen und manche Türgriffe öffnet, schon 2020 gekauft hat.
Der Blick ins Jahr 2050 ist natürlich hypothetisch. Tatsache ist aber, dass globale Schocks in der Regel Erfindungen, Innovationen und Verhaltensänderungen auslösen, die oft zum festen Bestandteil der Welt danach werden. So war es nach der Spanischen Grippe von 1918 ebenso wie nach dem Zweiten Weltkrieg, und es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass es in der Welt nach Covid anders sein wird.
Tatsächlich hat Covid weltweit in atemberaubendem Tempo Innovationen und Erfindungen ausgelöst.
„Es steht außer Frage, dass Erfinder Hunderte, wenn nicht Tausende neuer Ideen entwickeln werden“, zitierte Reuters Kane Kramer, Erfinder und Mitgründer der British Inventors Society. „Alle haben ihre Werkzeuge niedergelegt und greifen nur noch danach, um das Virus zu bekämpfen. Es ist ein globaler Krieg.“
In diesem Beitrag stellen wir Erfindungen, Innovationen und veränderte Verhaltensweisen aus sechs großen Bereichen vor, die Covid angestoßen hat und die uns wohl auch nach Corona erhalten bleiben.
1. ÖFFENTLICHE GESUNDHEIT UND HYGIENE
Schon vor der Pandemie gab es Sensortechnik für stark frequentierte Bereiche, etwa automatische Türen an Gebäudeeingängen oder sensorgesteuerte Armaturen in öffentlichen Toiletten.
Als klar wurde, dass wir aufhören mussten, unser Gesicht und Oberflächen im öffentlichen Raum zu berühren, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, entwickelten findige Köpfe rasch praktische Hilfsmittel, mit denen man sich sicher im öffentlichen Raum bewegen kann. Manche dieser Innovationen sind ganz simpel, etwa der bereits erwähnte Hakenschlüsselanhänger oder ein Hebelaufsatz für Kühlschrankgriffe im Supermarkt, der derzeit in Finnland getestet wird. Andere sind deutlich ausgefeilter.
Viele dieser ausgefeilten Lösungen gibt es schon länger, sie haben sich aber nie richtig durchgesetzt. Ein Beispiel ist der GermFalcon, ein Roboter, der UV-Licht ausstrahlt und Flugzeuge schnell desinfizieren soll; UV-Licht, insbesondere UV-C, tötet Bakterien und Viren rasch ab, indem es ihre DNA schädigt. Den GermFalcon gibt es seit 2014 auf dem Markt, eine steigende Nachfrage verzeichnet er aber erst während der aktuellen Pandemie.
In Japan beschleunigt die Covid-19-Pandemie Berichten zufolge einen bereits bestehenden Trend zu berührungsloser Sensortechnik. Der Rest der Welt wird sicher bald nachziehen.
2. TELEMEDIZIN
Das Homeoffice hat sich vor Covid vor allem deshalb nicht richtig durchgesetzt, weil Unternehmen nicht davon überzeugt waren, dass ihre Mitarbeitenden produktiv arbeiten können, wenn niemand sie beaufsichtigt. Ähnlich erging es der Telemedizin, also der Ferndiagnose und -behandlung von Patienten mithilfe von Telekommunikationstechnik: Sie fand kaum Nutzer. Und das, obwohl die Telemedizin als effektiver Weg gilt, von zu Hause aus medizinisches Fachpersonal zu erreichen.
Eine Umfrage aus dem Jahr 2017 unter 403 Kunden in den USA ergab, dass 82 % von ihnen aus verschiedenen Gründen keine Telehealth-Angebote nutzten.
Doch die aktuelle Pandemie lässt auch hier erste zarte Anzeichen eines Wandels erkennen. So wie viele Unternehmen keine andere Wahl hatten, als ihren Mitarbeitenden das Arbeiten von zu Hause zu erlauben, und dabei feststellten, dass die Produktivität darunter kaum leidet, gewinnt auch die Telemedizin an Zuspruch, da Regierungen die Ausbreitung von Covid-19 eindämmen wollen, indem sie die Menschen ermutigen, Ärzte online zu konsultieren.
In den nächsten Jahren dürfte die Zahl der Menschen, die Telemedizin nutzen, steigen. Damit sie aber wirklich Teil unseres Alltags wird, müssen Regierungen laut Fachleuten die regulatorischen Hürden abbauen, die eine breite Nutzung der Telemedizin einschränken.
3. ARBEITSWELT
Derzeit kommt man in den sozialen Medien kaum an einem Screenshot eines Zoom-Meetings vorbei. Auch Gespräche über Tech-Tools für das Arbeiten aus der Ferne drehen sich meist um Videokonferenz- und Kollaborationstools wie Zoom, Skype, Microsoft Teams oder Google Meet.
Diese Tools decken zweifellos einen Bedarf, weshalb die Nutzerzahl von Zoom von 10 Millionen vor der Pandemie auf 300 Millionen im April 2020 sprang. Bei den Arbeitstrends nach Covid wird es jedoch um weit mehr gehen als nur um Videokonferenztools.
Nach Einschätzung von Fachleuten werden nach Covid Innovationen gefragt sein, mit denen Unternehmen bei Bedarf jederzeit auf ein breites Spektrum an Kompetenzen zugreifen können, ebenso Software für Remote-Schulungen, Recruiting, Performance Management, Umschulung und Kompetenzmanagement.
In einem spannenden Podcast über die Zukunft der Arbeit nach Covid erklärte Chantal Free von Capita People Solutions aus London, den Unternehmen werde zunehmend klar, dass das alte Modell nicht mehr trage, Arbeit ausschließlich mit den eigenen Leuten, also mit den eigenen Mitarbeitenden, zu erledigen. Schließlich würden sie nie alle Kompetenzen und Fähigkeiten, die sie für die unmittelbar bevorstehende digitale Zukunft brauchen, mit eigenem Personal abdecken können.
Ein Modell, das Unternehmen etwas durchlässiger macht als heute, bei dem Kompetenzen also je nach Bedarf hinzukommen und wieder gehen, dürfte laut Free die Zukunft der Arbeitsorganisation sein. In vielen Fällen werde dieses Modell während der Covid-19-Pandemie zudem beschleunigt umgesetzt.
„Ich glaube, Unternehmen denken zunehmend an eine Art Ökosystem, auf das sie zurückgreifen können, um genau dann Zugang zu diesen Kompetenzen zu haben, wenn sie sie brauchen“, so Free. „Sobald sie innerhalb dieses Ökosystems eine bestimmte Kompetenz benötigen, müssen sie die verschiedenen Optionen prüfen, etwa ob sie diese Kompetenz vorübergehend dort ausleihen können, wo sie vorhanden ist. Und wir wissen, dass gerade viele Talentplattformen entstehen, die genau das ermöglichen.“
Eine dieser Plattformen ist MuchSkills, ein Tool zur Visualisierung von Stärken für alle. Unter anderem hilft MuchSkills Teamleitungen und Unternehmen dabei, eine ansprechend visualisierte Kompetenzdatenbank ihrer internen Mitarbeitenden, Freelancer und Berater zu durchsuchen und genau die Kompetenzen zu finden, die sie brauchen.
Auch bestehende Tools wie das Online-Tool für Leistungsbeurteilungen Appraisd und der Anbieter digitaler Nachweise Credly dürften in der Arbeitswelt nach Covid nützlich sein.
Zu den Arbeitstrends gehört außerdem das Fernlernen im Zusammenhang mit Umschulung.
Einundachtzig Prozent der 3,3 Milliarden Erwerbstätigen weltweit waren wegen Covid-19 von einer vollständigen oder teilweisen Schließung ihres Arbeitsplatzes betroffen, berichtete die BBC. Irgendwann werden die Kinder (hoffentlich) wieder zur Schule gehen. Doch da die Folgen von Covid-19 Schätzungen zufolge weltweit 195 Millionen Arbeitsplätze kosten und die Menschen auf absehbare Zeit wohl Automatisierung dem persönlichen Kontakt vorziehen werden, wollen viele Menschen und Unternehmen sich selbst und ihre Mitarbeitenden umschulen oder weiterqualifizieren.
Schon vor dem Ausbruch von Covid-19 hatten staatliche und private Organisationen betont, wie wichtig Umschulung und Weiterqualifizierung von Mitarbeitenden angesichts der Risiken durch Automatisierung sind. Hier einige der Zahlen, die sie anführten. Die aktuelle Pandemie dürfte diese Veränderungen noch beschleunigen.
- 14 % der heutigen Arbeitsplätze könnten in den nächsten 15 bis 20 Jahren durch Automatisierung wegfallen, weitere 32 % dürften sich grundlegend wandeln, weil Tätigkeiten automatisiert werden.
- 54 % aller Beschäftigten benötigen bis 2022 eine Umschulung und Weiterqualifizierung.
- Jeder dritte Beschäftigte in der EU arbeitet in einem Job, der von Automatisierung bedroht ist; jeder 10. Arbeitnehmer in der EU könnte wegen veralteter Kompetenzen seinen Arbeitsplatz verlieren.
Für Unternehmen, die die Krise überstehen wollen, sind Qualifizierung und Schulung unverzichtbar, so Free.
Die Unternehmen, die frühere Krisen wie den SARS-Ausbruch 2003 überstanden haben, seien diejenigen gewesen, die gezielter vorgingen, so Free: Sie wussten genau, welche Kompetenzen und Fähigkeiten sie brauchten, und hielten trotz Personalabbau ein gewisses Maß an Qualifizierung und Schulung aufrecht.
„[Sie] gingen deutlich gestärkt aus der Krise hervor“, sagte sie.
Free ergänzte, mehrere Kunden hätten davon gesprochen, einen Teil ihrer Präsenzkurse in E-Learning-Module umwandeln zu wollen. „Weil es online so viele kostenlose oder günstige Lernangebote gibt, können sich Unternehmen mit ein wenig Überlegung [selbst] durch die Krise bringen und haben dann, wenn sie sie hinter sich haben, tatsächlich eine motivierte, qualifizierte Belegschaft“, sagte sie.
4. ONLINE-SHOPPING UND LIEFERUNG PER DROHNE
Die Beschränkungen, die in China wegen des SARS-Ausbruchs 2003 verhängt wurden, gelten weithin als Auslöser für den Boom des Onlineshoppings, den das Land in den Jahren darauf erlebte.
„Covid-19 hat eine ähnliche Wirkung, selbst in Volkswirtschaften, in denen E-Commerce bereits verbreitet ist“, schrieb der Economist.
Die Kontaktbeschränkungen haben zu mehr Onlineshopping geführt, ein Trend, der wohl bleiben wird. Zugleich haben sie einen Dominoeffekt weiterer Trends ausgelöst.
Manche Händler mussten ihre Vertriebsstrategien anpassen. Der japanische Händler Muji, der seine Produkte bisher nur in Japan über seine eigene Plattform online verkaufte, hat kürzlich einen Shop bei Amazon eröffnet, um mehr Kundinnen und Kunden zu erreichen. Dass er diesen Vertriebskanal in der Welt nach Covid wieder schließt, ist unwahrscheinlich.
Weil Lieferungen ohne menschlichen Kontakt gefragt sind, ist in bestimmten Regionen auch die Zahl der Bestellungen per Drohnenlieferung gestiegen.
Googles Mutterkonzern Alphabet testet Project Wing, einen Drohnen-Lieferdienst, in den USA, Australien und Finnland. Zwar sorgte die Lärmbelästigung durch die Drohnen in Australien anfangs für Beschwerden, doch während der Covid-19-Pandemie verzeichnete der Dienst an allen Teststandorten eine „deutlich“ gestiegene Nachfrage, wie berichtet wird.
Ein Trend, der bleibt? Ganz bestimmt.
5. GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN
Alle bisherigen globalen Schocks haben zu einer Zunahme von Depressionen, Angststörungen und Alkoholmissbrauch geführt.
„Die COVID-19-Pandemie ist eine Bedrohung für unsere Bevölkerung, nicht nur wegen des Risikos für Menschenleben und der daraus folgenden wirtschaftlichen Not, sondern auch wegen der unsichtbaren emotionalen Belastung“, heißt es in einem im April 2020 veröffentlichten Bericht von McKinsey.
Fachleute sind überzeugt, dass Technologie Menschen helfen kann, diese Belastung zu bewältigen.
Schon jetzt nutzen Menschen Technologie, um die Bewegungseinschränkungen infolge der Coronakrise zu überwinden. Manche streamen Yoga, Tai-Chi und 30-minütige Cardio-Workouts live, weil YouTube-Videos einfach nicht dasselbe sind.
Unternehmen suchen ebenfalls nach Wegen, das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden zu sichern.
In den USA werden bestehende Apps für psychische Gesundheit, Chatbots und Online-Therapieplattformen stärker genutzt, und manche Angebote wurden eigens als Reaktion auf die Pandemie geschaffen. So starteten Aktivisten und Organisationen im März 2020 eine Plattform, die sich psychischen Belastungen im Zusammenhang mit Covid-19 widmet. The Pandemic Crisis Services Coalition bündelt kostenlose Unterstützung führender US-Anbieter im Bereich psychische Gesundheit an einem Ort. Sie verfügt über eine durchsuchbare Datenbank mit Krisendiensten für alle, die Hilfe brauchen.
Da Covid eine globale Krise ist, gibt es weltweit Raum für ähnliche Websites oder Apps.
6. ONLINE-UNTERHALTUNG
Für Videostreamingdienste wie Netflix und Prime Video sieht die Zukunft rosig aus. Die Unterhaltungsriesen verzeichneten während der Pandemie einen so starken Nutzungsanstieg, dass sie die Streamingqualität reduzieren mussten, damit die Internetnetze nicht überlastet wurden.
Allerdings ist Online-Unterhaltung mehr als Streaming: Dazu gehören E-Sport, Gaming, Online-Streaming, Virtual Reality und virtuelle Touren.
Berichten zufolge werden alle Formen der Online-Unterhaltung stärker genutzt. Netflix gewann im ersten Quartal weltweit fast 16 Millionen Abonnenten hinzu; die Nutzung von Videospielen in den USA ist zu Spitzenzeiten um 75 % gestiegen, seit im März 2020 die Quarantäne in Kraft trat; E-Sport, also kompetitives Gaming, verzeichnet einen Nutzeranstieg, seit ein Land nach dem anderen in den Lockdown ging. Twitch, eine beliebte E-Sport-Streamingplattform, gab bekannt, dass seine Zuschauerzahlen allein im März 2020 um 31 % gestiegen seien.
Diese Trends dürften noch lange anhalten, wenn Covid-19 längst nur noch eine Erinnerung ist.
Auch virtuelle Reiseerlebnisse (etwa diese virtuelle Tour durch ein antikes Grab in Ägypten), mit denen schon vor Covid Besucher angelockt wurden, erleben einen „Popularitätsschub“, berichtete National Geographic. „Durch die Auswirkungen von COVID-19 könnte [Virtual Reality] ihr Image als Spielerei ablegen“, zitierte der Bericht den Tourismusanalysten Ralph Hollister.
Doch ob eine virtuelle Tour in der Post-Covid-Welt wirklich einen langen Urlaub an Ihrem Traumziel ersetzen kann, darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
FAZIT
Die große Frage ist, ob diese Trends nach der Pandemie bleiben. Schließlich sind Menschen soziale Wesen, die zu ihren gewohnten Treffen im Fitnessstudio, im Park und an der Kaffeemaschine im Büro zurückkehren wollen. Auch das Arbeiten aus der Ferne hat Grenzen, wie die Antworten zeigen, die Ryan Hoover von Product Hunt auf eine Twitter-Umfrage zum Thema erhielt. Ganz oben stehen Einsamkeit und das Gefühl, von Kollegen und Teams abgeschnitten zu sein. Technologie kann eben nicht alles lösen.
Zwar wird bezweifelt, dass sich einige durch Covid entstandene Trends wie Remote-Fitness oder sogar virtuelles Reisen halten werden. Fachleute sind sich jedoch einig, dass die Trends in Arbeitswelt und Hygiene, die entstanden sind, weil Abstand gehalten werden musste, bleiben werden.
Oder wie es in diesem im März in der MIT Technology Review erschienenen Beitrag heißt: „Wir alle wollen, dass schnell wieder Normalität einkehrt. Doch was die meisten von uns wohl noch nicht begriffen haben, aber bald begreifen werden: Nach ein paar Wochen oder sogar ein paar Monaten wird nicht alles wieder normal sein. Manches wird es nie wieder.“
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