Wie datengestützte Programme zur Mitarbeiterentwicklung den Geschäftserfolg vorantreiben

Die Personalplanung ist für Unternehmen zur obersten Priorität geworden, denn die Arbeitswelt verändert sich heute in rasantem Tempo. Für eine wirksame Personalplanung, oder wie wir sie heute nennen: strategische Personalplanung, brauchen Führungskräfte vor allem eine entscheidende Zutat: datengetriebene Führung. Mit Werkzeugen wie einer Kompetenzmatrix und einem soliden Kompetenzmanagement verschaffen sich Führungskräfte einen klaren Überblick über die vorhandenen Fähigkeiten ihrer Belegschaft und erkennen Kompetenzlücken. Stehen datengetriebene Führungskräfte am Steuer, hat ein Unternehmen deutlich bessere Chancen, eine qualifizierte und agile Belegschaft aufzubauen, die Herausforderungen jederzeit gewachsen ist, Widrigkeiten in Chancen verwandeln kann und dem Unternehmen hilft, seine langfristigen Ziele zu erreichen.
Bei MuchSkills steht der wirkungsvolle Einsatz von Daten, einschließlich fortschrittlicher Lösungen für das Kompetenzmanagement, im Mittelpunkt unserer Mission: Unternehmen dabei zu unterstützen, eine qualifizierte Belegschaft aufzubauen, die auf maximale Produktivität und Agilität ausgerichtet ist.
Was bedeutet es, datengetrieben zu führen?
In der sich rasant wandelnden globalen Arbeitswelt vollzieht sich derzeit ein gewaltiger Umbruch. Automatisierung, künstliche Intelligenz und Zusammenarbeit auf Distanz verändern ganze Branchen und zwingen Unternehmen, sich anzupassen, wenn sie nicht den Anschluss verlieren wollen.
In diesen turbulenten Zeiten müssen Führungskräfte Herausforderungen meistern und sich schnell auf Veränderungen einstellen, Signale richtig deuten und Entscheidungen mit den bestmöglichen Ergebnissen treffen, Hindernisse aus dem Weg räumen, die Belegschaft engagiert halten und Vertrauen aufbauen, ohne dabei die Ziele und Vorgaben des Unternehmens aus den Augen zu verlieren. Datengetriebene Führungskräfte sind hier klar im Vorteil, denn sie stützen strategische Entscheidungen auf Fakten statt auf Bauchgefühl und Annahmen.
Daten sind nicht nur allgegenwärtig, sie sind auch äußerst nützlich. Datengetriebene Führungskräfte nutzen, interpretieren und analysieren Daten, um Erkenntnisse über Ideen und Konzepte zu gewinnen, die sonst abstrakt blieben. Diese Erkenntnisse leiten ihre Entscheidungen, die auf soliden Fakten und Argumenten beruhen und daher meist auf weniger Widerstand stoßen und mehr Glaubwürdigkeit genießen. Indem sie ihre Teammitglieder ermutigen, Daten als gemeinsame Sprache zu nutzen, erleichtern datengetriebene Führungskräfte Kommunikation, Zusammenarbeit und Konsensfindung. Der Autor dieses Forbes-Artikels bringt es treffend auf den Punkt: „Daten sind die Sinne eines Unternehmens und erhellen den Weg nach vorn wie eine Taschenlampe.“
Datengetriebene Führung heißt allerdings nicht, das eigene Bauchgefühl vollständig auszuschalten. Ihre Daten dokumentieren, was in der Vergangenheit geschehen ist, und liefern Prognosen, die nicht immer zutreffen, darüber, was in Zukunft passieren wird. Sie brauchen weiterhin menschliches Urteilsvermögen und analytisches Denken, kombiniert mit Ihrer Erfahrung, um diese Daten in Maßnahmen zu übersetzen, die nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis funktionieren. Wenn Führungskräfte lernen, Daten wirksam zu nutzen und zu interpretieren, tappen sie seltener in die bekannte Falle des „Bestätigungsfehlers“, also der Neigung, Informationen nur so auszulegen, dass sie die eigene vorgefasste Meinung bestätigen.
Was ist strategische Personalplanung?
Wie bereits erwähnt, trägt datengetriebene Führung maßgeblich zur strategischen Personalplanung bei. Doch zunächst: Was ist strategische Personalplanung überhaupt?
Kurz gesagt: Bei der strategischen Personalplanung geht es darum, jederzeit die richtigen Menschen mit den richtigen Kompetenzen für die richtige Aufgabe zu haben. Dafür müssen Unternehmen die Fähigkeiten und Kompetenzen ihrer Belegschaft genau im Blick behalten: welche sie ausbauen müssen, um für die Zukunft gerüstet zu sein, und welche sie sich durch Neueinstellungen von außen ins Haus holen müssen. Eine wirksame strategische Personalplanung sorgt dafür, dass ein Unternehmen weder über- noch unterbesetzt ist, und schließt bestehende Kompetenzlücken. Sie muss ein fester, lebendiger Bestandteil Ihres Geschäfts sein, denn Ihre Belegschaft verändert sich ständig: durch Beförderungen, Versetzungen, Kündigungen, Ruhestand, Neueinstellungen und Mitarbeitende, die in eine Auszeit gehen.
4 Wege, wie datengetriebene Führung die strategische Personalplanung stärkt
1. Bessere Entscheidungen
Datengetriebene Führungskräfte gelten als gute Entscheider, weil sie künftige Herausforderungen und Chancen besser vorhersehen und strategische wie taktische Pläne auf Fakten statt auf bloße Annahmen stützen. Die Zukunft vorauszusehen und auf sie vorbereitet zu sein, ist im heutigen Geschäftsumfeld, in dem Wandel die einzige Konstante ist, von größter Bedeutung. Einer der größten Vorteile datengestützter Entscheidungen für die Personalplanung besteht darin, dass sie Führungskräfte zur „Szenarioplanung“ befähigen. Wie der Name schon sagt, können Unternehmen mit der Szenarioplanung mögliche künftige Ereignisse und deren Auswirkungen auf ihr Geschäft durchdenken und diese Weitsicht für wirksame langfristige Pläne nutzen. Szenarioplanung schärft den Blick von Führungskräften, sodass sie selbst schwächste Anzeichen von Veränderungen wahrnehmen, ganz gleich, wie unbequem oder unerwünscht diese sind. Wenn Ihre Führungskräfte Daten routinemäßig für die Szenarioplanung nutzen, sind ihre rechtzeitigen Entscheidungen weitaus wirksamer als hastig zusammengestellte Notfallmaßnahmen. Zudem ist so sichergestellt, dass Ihre Beschäftigten stets auf jede Disruption vorbereitet sind, die auf sie zukommt.
2. Kompetenzlücken erkennen
Wirksame Personalplanung heißt für Unternehmen, Kompetenzlücken genau im Auge zu behalten, denn vermeiden lassen sie sich heute nicht. In der Europäischen Union etwa sind 20 % der Beschäftigten 55 Jahre oder älter. Eine Ruhestandswelle steht also unmittelbar bevor. Sie wird zwangsläufig eine enorme Kompetenzlücke hinterlassen und Personalplanern großes Kopfzerbrechen bereiten, wenn sie sich nicht schon jetzt darauf einstellen. Nehmen wir an, in Ihrem Unternehmen gehen in drei Jahren fünf Führungskräfte in Rente. Wie gehen datengetriebene Führungskräfte mit einer solchen Situation um? Zunächst einmal sind sie es gewohnt, solche personellen Herausforderungen vorauszusehen, wie im vorherigen Punkt beschrieben. Anhand der verfügbaren Daten und Erkenntnisse und mit einer Skill-Gap-Analyse finden sie Kandidatinnen und Kandidaten mit den passenden Fähigkeiten, Kompetenzen und Verhaltensmerkmalen für diese Positionen, entweder intern oder durch externe Einstellungen. Wenn Ihre Führungskräfte dann in den Ruhestand gehen, sind ihre Nachfolger voll und ganz bereit für ihre neuen Rollen und Aufgaben. So sollte Nachfolgeplanung im Idealfall funktionieren. Die meisten Unternehmen werden jedoch erst aktiv, wenn jemand in Rente geht oder kündigt, und treffen dann schlechte Entscheidungen. Stehen dagegen datengetriebene Führungskräfte hinter Ihrer Personalplanung, müssen Sie nicht raten, wer für die frei werdenden Stellen bereit ist. Sie wissen genau, wen Sie auswählen.
3. Künftigen Kompetenzbedarf vorhersehen
Laut dem Bericht The Future of Jobs Report 2023 des Weltwirtschaftsforums werden sich 44 % unserer Kompetenzen in den nächsten fünf Jahren verändern, also an Bedeutung gewinnen oder verlieren. Gleichzeitig brauchen sechs von 10 Beschäftigten eine Weiterbildung. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig eine Personalplanung ist, die den künftigen Kompetenzbedarf vorwegnimmt, und datengetriebene Führungskräfte, die sie umsetzen. Alles, was Sie dafür brauchen, ist eine vollständige, präzise und stets aktuelle Mitarbeiterdatenbank. Sie liefert Ihren Führungskräften alles, was sie über die vorhandenen und fehlenden Fähigkeiten und Kompetenzen im Unternehmen wissen müssen. Auf dieser Grundlage können sie wirksame Strategien für Recruiting, Weiterqualifizierung, Umschulung und interne Mobilität entwickeln, um diese Kompetenzlücken zu schließen. Ein solcher datengetriebener Ansatz in der Personalplanung stellt sicher, dass dem Unternehmen keine Kernkompetenzen fehlen, wenn sie in nicht allzu ferner Zukunft entscheidend werden.
4. Belegschaft auf die Unternehmensziele ausrichten
Bei der strategischen Personalplanung geht es nicht nur darum, Talente wirksam zu steuern, sondern vor allem darum, dabei die Ziele und die Strategie des Unternehmens im Blick zu haben. Qualifizierte Mitarbeitende allein genügen nicht. Sie müssen das Unternehmen auch voranbringen, ob es nun in einen neuen Markt expandieren oder seinen Gewinn in den nächsten fünf Jahren verdoppeln will. Der erste Schritt der strategischen Personalplanung besteht deshalb darin, die Ziele und die Geschäftsstrategie des Unternehmens zu verstehen. Führungskräfte dürfen sich nicht nur auf kurzfristige Zielvorgaben und den Personalbedarf konzentrieren, sondern müssen die langfristigen Ziele genauso im Blick behalten. Einer Gartner-Studie zufolge können datengetriebene Führungskräfte die Personalplanung unter anderem dann mit den Unternehmenszielen in Einklang bringen, wenn sie „Talentrisiken“ identifizieren. Die Studie definiert ein Talentrisiko als „das Fehlen, den Mangel oder die mangelnde Passung von Humankapital (Menschen, Kompetenzen, Wissen und Erfahrung), das zur Erreichung strategischer Ziele und Vorgaben erforderlich ist“. Dazu gehören etwa das „Verfügbarkeitsrisiko“, wenn die gesuchten Talente knapp sind, oder das „Engagementrisiko“, wenn die Talente nicht engagiert sind und das Unternehmen wahrscheinlich verlassen werden. Mithilfe von Daten können Führungskräfte eine Liste kritischer Talentrisiken erstellen, die die langfristigen Ziele des Unternehmens gefährden, und diese Problemfelder rechtzeitig angehen.
Mit Visualisierung zu besseren Ergebnissen
Die meisten Führungskräfte in der Personalplanung halten Daten zwar für wichtig. Laut der bereits erwähnten Gartner-Studie sagen jedoch leider 67 %, dass ihr Unternehmen Daten für die Personalplanung schlecht nutzt, und nur 26 % können Daten so auswerten, dass sie Talentrisiken erkennen. Der Grund: Zu viele Daten wirken abschreckend, und genau das ist in den meisten Unternehmen der Fall. Sie können aber auch mit großen Datenmengen arbeiten, ohne sich davon abschrecken zu lassen. Sie müssen die Daten nur einfach und ansprechend visualisieren. Genau hier kommt MuchSkills ins Spiel. Wir sind darauf spezialisiert, die Fähigkeiten und Kompetenzen Ihres Unternehmens und/oder Teams optisch ansprechend, gut lesbar und leicht verständlich darzustellen. Auf unserer Website erfahren Sie, wie Sie eine Kompetenzmatrix oder Qualifikationsmatrix erstellen und damit auf einen Blick sehen, welche Kompetenzen Ihre Teammitglieder haben und wo Kompetenzlücken bestehen. Außerdem unterstützen wir Sie bei einer umfassenden Skill-Gap-Analyse für eine wirksamere Personalplanung und einen gesunden Talentpool.
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